eHealth – die Top 5 Trends und Innovationen in 2019

E-Health Beitrag

20. Dezember 2018

Gedruckte Körperteile und Virtual Reality Umgebungen für Mediziner?

eHealth steht als Oberbegriff für die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) im Zusammenhang mit Diagnostik, Behandlung und Betreuung von Patienten/Innen. Dabei ist die Ursprungsbedeutung von internetbasierten medizinischen Anwendungen aus den 90er Jahren aufgrund des technologischen Fortschritts und der Vielzahl möglicher Anwendungsgebiete heute viel weiter zu fassen.
Aus Ideen werden Innovationen und aus Innovationen können – gerade im eHealth-Bereich – eine Vielzahl von Chancen und Möglichkeiten für die Versorgung kranker oder eingeschränkter Personen entstehen. Nachfolgend sollen fünf mögliche Technologien vorgestellt werden, die eventuell schon 2019 Wirklichkeit werden.

1. Chatbots

Klassische Chatbots sind Applikationen, die sich dadurch auszeichnen, dass sie auf Stimmen reagieren, Anfragen auswerten und beantworten, Dialoge lenken und schließlich eine Art Ergebnis liefern. Im medizinischen Rahmen können Chatbots sicherlich keine Ärzte ersetzen, sie aber aktiv unterstützen.
Die Universität von Kalifornien in Los Angeles (UCLA) arbeitet an einem virtuellen Radiologen (VIR), der die Mediziner bei der Diagnostik unterstützen soll. Dazu haben die Wissenschaftler die Chatbottechnologie mit KI-Systemen (künstliche Intelligenz) kombiniert und entsprechende Denk- und Sprechmuster verwendet.
Die Vorschriften im Umgang mit persönlichen Daten im Gesundheitssektor werden in den USA von der Gesundheitsbehörde erlassen. In Europa gibt es dazu eine Datenschutz-Grundverordnung der EU, dessen letzte Version im Mai 2018 in Kraft getreten ist.

2. Künstliche Intelligenz (KI) im Gesundheitswesen

KI-Systeme sollen insbesondere Mediziner unterstützen und mehr Patientensicherheit gewähren. Durch lernfähige Systeme können Aufnahmen und Bildern eindeutigere Aussagen entnommen werden, Unsicherheiten ausgeschlossen und damit ein großes Span-nungsfeld entlasten. Dabei können KI-Anwendungen die Geschwindigkeit und Präzision des gesamten Diagnoseprozesses positiv beeinflussen.
So hat die amerikanische Behörde für Lebens- und Arzneimittel das erste KI-basierte Diagnosegerät für Augenkrankheiten genehmigt. In 87% lag die Software bei der Untersuchung von Netzhautfotos mit ihrer Verdachtsdiagnose richtig. Auch Microsoft hat das Thema KI aufgegriffen und arbeitet u.a. an dem Projekt InnerEye, einem KI-Tool für die Strahlentherapie.

3. Virtual-Reality Programme im Einsatz in der medizinischen Ausbildung

Die Möglichkeiten der VR-Programme gehen weit über die gängigen Gaming-Erlebnisse hinaus. Gerade im Gesundheitswesen ist ihr Potenzial enorm, beispielsweise in der Ausbildung von Studenten, bei Planungsverfahren oder als simulierte Umgebung in der Physiotherapie.
In einem Altersheim in Connecticut, USA werden VR-Headsets verwendet. Damit sollen diejenigen, die Bedenken bzgl. möglicher Gesundheitsrisiken haben, die Geräte selber testen können. Die Tester haben über das VR-Headset Zugang zu Aktivitäten und Erfahrungen, die sie in ihrem aktuellen Umfeld weder durchführen noch erreichen können. Ziel ist es, ggf. Erinnerungen hervorzuholen und insgesamt für ein positives Lebensgefühl zu sorgen.
Augmented-Reality-Systeme können z.B. 3D-Informationen in realen Situationen erzeugen und damit jederzeit aktualisierte Informationen vorlegen, während der Zugriff auf vorhandene Daten weiterhin möglich ist.

4. Cloud Computing im Gesundheitswesen

Cloud basierte Lösungen bieten Komfort, unterliegen jedoch diversen Vorschriften, die es einzuhalten gilt (Datenschutzverordnungen). Hierbei steht das Thema Sicherheit im Vordergrund, um alle personenbezogenen Daten, inkl. E-Mails und Videos etc. zu schützen. Zahlreiche Cloud Hosting-Provider haben sich zwischenzeitlich entsprechend umgestellt und gehen auf die Anforderungen der amerikanischen Gesundheitsbehörde bzgl. Datenschutz für Patientendaten ein. So können z.B. im Rahmen des Private Cloud Hostings sicherheitssensible Bedingungen geschaffen werden, die cloud basierte Apothekenbestellungen und Arztanfragen ermöglichen.

5. Prothesen im 3D-Druckverfahren

Auf 3D-Druckern erstellte Komponenten wie z.B. Extremitäten, Implantate und Stents oder ihr Einsatz bei einer vollständigen Gesichtstransplantation klingen zwar wie Science-Fiction, doch ist ihr Einsatz definitiv Realität geworden. Insbesondere im Bereich des 3D-Drucks von Prothesen und medizinischen Gerätschaften sind für das Jahr 2019 deutliche Fortschritte und Erfolge zu erwarten.

Die vorgestellten Trends und Innovationen aus dem eHealth-Bereich befinden sich teilweise noch in der Erprobungsphase, bei anderen wiederum ist das Potential noch lange nicht ausgeschöpft. Wir von Unico Data verfolgen die Entwicklungen sehr interessiert.

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